Von der Partnach zur Dreitorspitze

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Weit grüßt das Wettersteingebirge ins bayrische Oberland herein. Wer ist nicht gebannt von der großartigen Bergkulisse, die an blauen Föhntagen direkt über dem Spiegel des Starnberger Sees zu stehen scheint, kulminierend in der beherrschenden Zugspitze? Aber nicht nur sie dominiert bei diesem Anblick, sondern auch im östlichen Teil des Wettersteins die viergipflige Zackenkrone der Dreitorspitze. Es tut einem die Wahl weh, welchen der Anstiege zu der der Sektion „Bayerland“ gehörenden Meilerhütte man empfehlen soll: den von der Tiroler Leutasch durchs Berglental (4 ½ – 5 Std.) oder über den Söllerpaß (4 – 4 ½ Std.), den von Schloß Elmau über den Königsweg (4 ½ – 5 Std.) oder den von Partenkirchen durch die Partnachklamm und über den Schachen (6 ½ – 7 Std.). Welcher ist der schönste? Ich möchte die Frage nach dem Superlativ nicht be-antworten, da eine Bewertung doch stets subjektiv ausfällt. Alle Ausgangspunkte sind vor allem für Autobesitzer gut erreichbar. Am geeignetsten aber ist Garmisch-Partenkirchen bzw. Kainzenbad beim Olympia-Skistadion, denn Parkplätze sind hier genügend vorhanden. Diejenigen, die die Eisenbahn benützen, können, falls sie einen Zug haben, der in Kainzenbad hält, noch eine Station weiter als Garmisch fahren; sonst muß man den einen Kilometer mehr zu Fuß in Kauf nehmen.

Vom Olympia-Skistadion nehmen wir unseren Weg hinein in die Partnachklamm (AV-Mitglieder haben Ermäßigung!). Sie begeistert immer aufs neue, mit der rauschenden, stürzenden Partnach ist sie eine mächtige Ouvertüre, ehe man hinaufsteigt in den Bergwald. Vom Ende der Klamm leitet uns der Weg östlich kurz am Ferchenbach entlang. Wir überschreiten ihn auf einen  Brückerl, und nun ist es am besten, nicht den steilen Kälberhüttlweg zu wählen, sondern den gemächlicheren bezeichneten Weg, der zuerst noch über dem Ferchenbach dahinzieht, dann aber in Serpentinen durch den Bergwald führt und weiter oben auf den Königsweg stößt, der von Elmau heraufkommt. Auf ihm geht’s bequem hinauf zum Königshaus am Schachen. Eine Rast ist hier nicht nur allein zur Stärkung nötig, sondern auch des wunderschönen Alpengartens wegen, der inmitten des Naturschutzgebietes angelegt ist.

Wir ziehen weiter, übers „Teufelsgsaß“ hinauf zum lieblichen Frauenalpl. Mehr und mehr weitet sich die Schau, hinüber zum Oberreintalschrofen und dem wuchtigen Zug des Teufelsgrates bis zum Hochwanner. Aus der Tiefe des Reintals herauf blitzt der Spiegel der Blauen Gumpe, darüber schimmert noch im Weiß des Schnees das weite Zugspitzplatt. Nahe über uns stehen die Wände der Dreitorspitze im goldenen Licht der scheidenden Sonne. Und ist man auf der gastlichen Meilerhütte (2 376 m) aller körperlichen Mühen entbunden, versäume man es nicht, die 5 Minuten zur Westlichen Törlspitze (2 430 in) zuzugeben, das Abendwerden, das Sinken der Sonne, das Verglühen des Tages geschieht hier mit unbeschreiblich feurigen Farbakkorden.

Im strahlenden Morgenlicht muß man die Dreitor-spitze erleben, da ist der Nordostgipfel eine goldene Flamme, die vom Kar des Leutascher Platts in den blauen Himmel hinauflodert. Alle Bergsteiger befinden sich um diese Zeit iHochwanner alles strebt zu den Gipfeln, die sich ringsum anbieten mit vielen schweren, aber auch leichteren Wegen. Die leichteren sind die vom „Fußvolk“

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