KARAKORUM – Skidurchquerung

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Eine schnelle und leichte amerika­nische Expedition von Ski-Berg­steigern vollendete 1981 eine 460 Kilometer lange Durchquerung der höchsten Region der Erde: das Karakorum-Himalaya in Pakistan. Dan Asay, Ned Gilette, Kim Schmitz und Galen Rowell (Leiter) begannen die Expedition Ende März und verbrachten 42 Tage damit, bis zu 55 Kilogramm schwe­re Lasten auf Erhebungen zu trans­portieren, auf denen nie zuvor Langlaufski benützt wurden. Vier der größten Gletscher außerhalb der subpolaren Breitengrade lie­gen fast nebeneinander und bilden eine natürliche Linie für eine hoch­alpine Überquerung, wie es sie auf der Welt kein zweites Mal gibt. Um den längsten Gletscher — den 75 Kilometer langen Siachen — mit dem berühmten Becken des Bal­toro-Gletschers zu verbinden, mußte die Gruppe die Sia-Kangri-Westflanke in 6858 Meter Höhe queren, wobei sie sich fast ständig auf Ski fortbewegte, ausgenom­men einiger Unterbrechungen durch Eis-Seracs.

Träger wurden nur benützt, um die Ski zur Schneegrenze zu bringen. Keine andere Expedition ist in der Vergangenheit ohne Unterstüt­zung auf diesen großen Gletschern unterwegs gewesen, die bis jetzt nur in den Sommermonaten über­quert worden waren. Ein Lebens­mittel-Depot wurde auf halber Strecke im Dorf Askole eingerich­tet, dem einzigen bewohnten Ort auf der Route. Die anschließende Überquerung des Biafo- und His­par-Gletschers, der im berühmten Hunzaland endet, wurde in nur 8 1/2 Tagen ausgeführt.

Die pakistanischen Teilnehmer Pervez Khan und Captain Masood Khan leisteten wertvolle Dienste, indem sie zum Startplatz am Bilafond-Gletscher fuhren, die Ski­fahrer in Askole trafen und wieder in Hunza, wo sie auch mit Asay zu­sammentrafen, der die letzten zwei Gletscher nicht befuhr.

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