GRIMSELPASS Handegg-Ölberg – Nole me tangere – Status Quo – Jim Knopf – Ringgenberger Weg – Moby Dick

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Handegg-Ölberg

Immer neue Routen werden durch die Plattenschüsse oberhalb von Handegg gefunden, gab es im ver­gangenen Sommer erst vier Rou­ten, so sind es heute bereits 19.

„Nole me tangere

Erste Begehung einer neuen Linie zwischen Handeggverschneidung und „Boulder Highway“ am 11. 5. 1980 durch Hans Howald, Christel Howald-Feederle und Paul Hof­mann. Es handelt sich um Reibungs- und Rißkletterei. Für Wie­derholer sind 1 Satz Klemmkeile (bis 70 mm), 1 Messerhaken, 1 Normalhaken, 1 Profilhaken erfor­derlich. Nach Urteil von Wiederholern zählt „Nole me tangere“ zu den interessantesten und abwechs­lungsreichsten Handeggrouten.

„Status Quo”

Zwischen Quarzriß und Zufallsweg wurde am 1. 5. 1980 eine sehr schwierige Reibungskletterei durch Hans Howald und Paul Hofmann eröffnet. Sämtliches erforderliche Material (meist Bohrhaken zur Si­cherung) sind vorhanden, lt. Erst­begeher VII.

„Jim Knopf

Erste Begehung am 15. 9. 1980 durch H. Spring, U. Brunner, K. Ochsner. Die Route verläuft links des „Boulder Highways“ und hat eine Seillänge mit diesem gemein­sam (6. SL!). Nach Angaben der Erstbegeher VI/A1, Stopper 4-6 er­forderlich, bisher noch keine Wie­derholungen bekanntgeworden, doch soll es sich um abwechslungs­reiche Kletterei in gutem Fels handeln.

Gelmerfluh

Etwa zwei Kilometer oberhalb des Restaurants Handegg fallen weitere markante Plattenschüsse bei der Bushaltestelle „Chüenzentennlen“ auf. Dort wurden von Kaspar Ochs-ner mit verschiedenen Gefährten ei­nige weitere, interessante Kletter­möglichkeiten eröffnet.

„Ringgenberger Weg

Die Route leitet durch den auffal­lenden Plattenschuß, an der Stelle, wo er am weitesten ins Kar hinab­reicht und im obersten Teil einen auffallenden, hellen Pfeiler auf­weist. Erste Begehung am 9. 9. 1979 durch Kaspar Ochsner, Heinz Tschabold und Ueli Neuenschwan­der. Es handelt sich um eine lange (14 SL!), interessante Genußklette­rei im Schwierigkeitsgrad VI—/A0. Sämtliche von den Erstbegehern geschlagenen Haken (18 ZH und 32 SH) wurden belassen, zusätzlich empfiehlt es sich, einige Klemm­keile mittlerer Größe mitzuführen.

Zugang: Kurz nach Chüenzentenn­len findet man rechts der Straße einen Parkplatz (Zugang zur Gel­merhütte). Von hier über Wegspu­ren, Geröll und Gras in 15 Minuten zum Einstieg. Dieser befindet sich etwa 120 Meter rechts des großen, schneegefüllten Grabens und ist mit gelber Farbe markiert. Ist der Alt­schnee am E. stark abgeschmolzen, so kann die Platte nicht direkt er­klettert werden. Links über Rampe zu Ringhaken und Pendel nach rechts auf die Platte.

Routenverlauf: Siehe Skizze.

Abstieg: Durch Abseilen über die Route (zehn Abseilstellen) bis zum 3. Stand. Ober ein Band links ab­wärts zum Wandfuß. Die Abseilstellen sind sehr gut eingerichtet.

„Moby Dick”

Diese neue Route verläuft etwa 120 Meter rechts des Ringgenberger We­ges am rechten Rand des großen Plattenschusses. Erste Begehung am 14. 9. 1980 durch K. Ochsner und U. Brunner, V+, schöne Kletterei, allerdings erst am Nachmittag trocken, ein Klemmkeilsortiment ist notwendig.

Routenverlauf: Siehe Skizze.

Abstieg: Über den „Eisenfresserweg” (augenblicklich im Aufstieg nicht begehbar, Ausbruch!) links von „Moby Dick“ direkt abseilen.

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