Devils Tower – Teufelsturm

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Bald feierte das National Monument seinen 50. Geburtstag, und im Rahmen der Festlichkeiten war eine Kletter­woche geplant. Der Ansturm war größer als erwartet. Für einige Tag glich der Devil’s Tower einem überdimensionalen Ameisenhaufen.

In dieser Zeit entstanden viele neue Routen. Besonders die Teams der Armee waren fleißig. Es wurden jedoch nicht alle Begehungen gemeldet.

Bis 1955 spielte sich alles in der Ost- und Südwand ab. Erst in diesem Jahre gelang Jim McCarthy und John Rupley die erste Westwand-Begehung, und zwei Jahre später kletterten sie schließlich die Nordwand herauf. Lange Zeit glaubte man, daß es nur in der Südwand frei kletterbare Routen gäbe; bis 1959 Bon Kaups und Don Yestness die Ostwand frei begingen. Und 1972 eröffneten Mark Hesse und Don McClure die erste Freikletterei in der Westwand: die »Tulgey Wood Route«. Nur noch die lange glatte Nordwand bleibt von Freikletterem unberührt.

Der Devil’s Tower besteht aus Vul­kan- und Sedimentgesteinen; und das verweist auf seinen Ursprung, den Geologen so erklären:

Vor Millionen von Jahren drang aus dem Erdinnern heiße Lava nach oben. Beim Devils’s Tower blieb die Lava, ohne einen Vulkankegel zu bilden, kurz unter der Erdoberfläche stehen und kühlte dann in dem Schlot ab. Dabei zog sich die Gesteinsmasse zusammen, und es entstanden die charakteristischen Risse in den Säulen.

Der Belle-Fourche-Fluß hat spä­ter die weicheren Erdschichten in der Umgebung weggespült und dadurch den Lavazylinder freigelegt.

Die Indianerlegende vom Großen Bären

Es waren einmal sieben Brüder. Eines Tages ging die Frau des Ältesten aus dem Zelt, um die Rauchklappen zu befestigen. Da kam ein riesiger Bär und verschleppte sie in seine Höhle. Die Trauer des Mannes war groß.

Der jüngste Bruder, der über große Zauberkräfte verfügte, ließ je­doch den Ältesten einen Bogen und vier stumpfe Pfeile fertigen. Zwei waren rot bemalt und mit Adlerfedem eingebunden, die anderen schwarz und mit Bussardfedern. Diese nahm der jüngste Bruder und befahl den anderen, ihre Köcher mit Pfeilen aufzufüllen. So setzten sie alle dem großen Bären nach.

An der Höhle verwandelte sich der Jüngste in ein Eichhörnchen und grub ein großes Loch hinunter zum Schlafplatz des Bären. Der lag dort mit seinem Kopf im Schoß der Frau. Mit seiner Zauberkraft ließ er den Bären in tiefen Schlaf fallen und verwandelte sich dann zu seiner menschlichen Gestalt zurück. Mit der Frau kroch er durch das Loch an die Oberfläche, wo die anderen warteten.

Die Frau erzählte, daß sie nun rasch fliehen müßten, denn Pfeile würden nicht durch den Pelz des Bären dringen. Als der Bär aufwachte, folgte er — mit allen anderen Bären, deren Anführer er war — der Spur der Indianer. Diese waren bald an dem Platz angekommen, der heute das Bärenlager heißt. Der Jüngste nahm einen kleinen Stein aus seiner Tasche, ließ die anderen niedersitzen und die Augen schließen und sang ein Lied. Als die anderen Brüder und die Frau die Augen aufmachten, war der Stein gewachsen. Der Jüngste sang viermal; da war der Stein so groß, wie er heute ist.

Nun kamen die Bären. Der Anführer rief: Gebt mir meine Frau herunter! Die Brüder erschossen alle Bären mit ihren Pfeilen bis auf den Anführer. Der hörte nicht auf, am Felsen hochzuspringen. Dabei ritzte er mit seinen Krallen die Rillen ein, die man heute noch sieht.

Der jüngste schoß die schwarzen Pfeile ab, die jedoch den Bären nicht verletzten. Der Bär nahm Anlauf und kam mit jedem Mal höher herauf.

Beim dritten Sprung schoß der Jüngste einen roten Pfeil, der auch von dem Tier abglitt. Beim vierten Mal, als der Bär fast schon auf den Turm herauf­kam, schoß der Jüngste seinen letzten roten Pfeil ab. Dieser drang durch den Kopf, und der Bär fiel tot hinunter.

Nun rief der Jüngste wie ein Adler; und vier Adler kamen geflo­gen. Die sieben Brüder und die Frau ergriffen je ein Bein der Vögel und ließen sich zur Erde hinunter tragen.

 

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