Skitouren in den Rottenmanner und den Triebener Tauern – Großer Bösenstein – Bruderkogel – Schüttrierkogel – Gamskogel – Grießstein – Sonntagskogel – Kerschkern…

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Hohe und Niedere Tauern zusammen sind das größte Gebirge der Ostalpen. Zahlreiche Bergformen sind hier zu finden, und diese Vielzahl ist auch in den Rottenmanner und den Triebener Tauern vertreten. Man findet die bei vielen Skifahrern beliebten Kegelformen mit breiten, baumfreien Hängen, aber auch Berge mit Steilrinnen sind reichlich vorhanden. Häufig gibt es Abfahrten Liber 1000 Höhenmeter, und wer will, kann bis in den Frühsommer hinein Skitouren unternehmen. Zahlreiche Touren sind überhaupt erst für das Frühjahr zu empfehlen. Drei Täler erschließen das beschriebene Tourengebiet. Das größte und längste ist das Pölstal, durch das die Osterreichische Bundesstraße 114 führt. Sie kommt aus dem Paltental und zweigt in Trieben nach Süden ab. Beim Bergdorf Hohentauern erreicht sie den Scheitelpunkt (1278 m) und führt bei Judenburg in das Murtal. Vom Pölstal aus gibt es eine Reihe von Skitourenmöglichkeiten. Noch gibt es hier einsame Gipfel und Hänge ohne Spuren, von denen man in Ballungsräumen nur träumen kann.
Östlich vom Pölstal, von diesem durch Geier und Sonntagskogel getrennt, verläuft das Triebental. Beim Gasthof Brodjäger zwischen Trieben und Hohentauern zweigt die Straße ins Triebental von der Bundesstraße 114 ab. Bis vor wenigen Jahren waren die Berge um das Triebental kaum besucht, vor allem im Winter dachte niemand daran, dorthin zu fahren. Überlaufen sind sie auch heute nicht, aber dennoch ist auch hier der Trend zum Tourengehen spürbar geworden. In der Jubiläumschrift »Schitouren von der Triebentalhütte« von Wolfgang Ladenbauer, die anläßlich des 50jährigen Bestehens der Hütte von der Akademischen Sektion Graz des OAV 1978 herausgegeben wurde, sind über 50 Skitouren aus dem Triebental beschrieben, durchweg mit mehreren Aufstiegs und Abfahrtsmög lichkeiten.
Aus Platzgründen kann ich hier nur wenige Touren vorschlagen. Außer den erwäh nten gibt es eine große Zahl weiterer und ebenso empfehlenswerter Tourenmöglichkeiten.
In das Quellgebiet der Liesing, Ausgangspunkt für Skitouren am östlichen Rand des hier beschriebenen Tourengebietes, kommt man von Unterwald, einer unterhalb des Schoberpasses gelegenen Ansiedlung. Eine schmale Straße, die vom Schnee geräumt wird, führt am Liesingbach entlang zum Gehöft Reichenstaller. Wie ein großes Hufeisen umrahmen Skiberge aller Schwierigkeitsgrade den meist einsamen Graben.

Touren aus dem Pölstal
Großer Bösenstein, 2448 m
Der Große Bösenstein ist der höchste Gipfel der Rottenmanner Tauern und der wahrscheinlich am häufigsten besuchte Skiberg der Gruppe. Die nach Südosten gerichtete Abfahrt ist sehr schön, aber nicht ganz leicht. Besonders lohnend ist sie im Frühjahr bei Firn. Die Tour beginnt bei der Edelrautehütte (1706 m), die von Hohentauern aus Liber eine Mautstraße mit dem Auto zu erreichen ist.
Der Aufstieg führt von der Edelrautehütte nach Westen zum Großen Scheibelsee und weiter nach Westen in das Kar unterhalb des BösensteinOstgrats. Die in das Kar herabziehende Steilrinne wird nach links umgangen (die Rinne bleibt rechts). Ein Aufstieg durch die Rinne ist äußerst gefährlich, besonders bei Hartschnee. Hier gab es schon einige tödliche Unfälle. Oberhalb der umgangenen Felsgruppe kommt man in das Kar unterhalb des Gipfels. Durch das Kar führt die Route weiter nach Westen und Liber eine kurze Steilstufe auf den Südwestgrat. Auf dem Grat geht es nun nach Nordosten (rechts) auf den Gipfel. Den weiten Rundblick von diesem Aussichtsberg sollten Sie ausgiebig genießen. — Die Abfahrt entspricht der Aufstiegsroute. Sehr gute Skifahrer können eine Abfahrt durch die schon genannte Steilrinne wagen, aber ausschließlich nur bei Firn! Die Rinne bietet einen Durchlaß zwischen den Felsen, die das Gipfelkar von dem unteren Kar, das zum Scheibelsee hinunterzieht, trennen. Aufstieg: 2 Stunden; Höhendifferenz: je 700 m Aufstieg und Abfahrt.

Bruderkogel, 2229 m  Schüttnerkogel, 2170 m
Westlich des Pölstals erhebt sich als wuchtige Berggestalt der Bruderkogel. Durch einen nach Nordwesten ziehenden Kamm ist er mit dem Schüttnerkogel verbunden. Ausdauernde Skialpinisten können im Verlauf einer Tour beide Gipfel ersteigen. Nach stärkeren Schneefällen besteht besonders im Gebiet des Lacknerkars Lawinen und Schneebrettgefahr!
Im Pölstal zweigt ein kurzes Stück südlich vom Gasthof Draxler von der Bundesstroll 114 eine schmale Straße nach Westen ab. Sie ist bis zum Forsthaus Pölsen (1233 m) mit dem Auto befahrbar. Vom Forsthaus aus führt die Route auf markiertem Weg bis zur Einmündung des Lackneralmbaches in den Pölsbach. Nun geht es am Lackneralmbach entlang weiter. Gelegentlich sind Spuren der aufgelassenen Markierung zur Lackneralm zu sehen. Schließlich erreichen Sie

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