lohnende Skitouren im Tennengebirge

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steiler nach Südosten. Durch das Sulzkar geht es steil hinauf zum Tiefenkar nach Osten und dann weiter steil in nördlicher Richtung zur Scharte. Von dort steigt man ohne Ski zum Gipfel des Strichkogels (2035 m) hinauf. Der herrliche Rundblick lohnt die Mühe des Anstiegs. Nun fahren Sie nach Süden zur Kleinen Weitscharte (1938 m) ab, von dort nach Osten durch eine steile, enge Rinne bis ins weiter und flacher werdende Weitschartenkar. Unterhalb der Felswände queren Sie auf etwa 1400 Meter den Hang nach Norden, bis hinunter zum Vorderen Gosausee (940 m). Während der Abfahrt und der Rast am Gosausee haben Sie die berühmte Aussicht auf See und Dachstein vor Augen. — Mit der Seilbahn geht es weiter zur Zwieselalm, über die Skipiste hin ab zur Talstation der Zwieselalmlifte, mit dem Lift auf dem Kopfberg und von dort Abfahrt nach Annaberg (777 m). Die wohl abwechslungsreichste Etappe der Rundtour liegt hinter Ihnen. Höhendifferenz: Aufstieg (ohne Lifte) 1190 m; Abfahrt 2030 m; Aufstiegszeit (ohne Lifte): 3 Std.

4.    Tag: Annaberg—Lungotz—Korein—Frommer Kogel—Ladenberg—Werfenweng oder Arthurhaus
Von Annaberg fahren Sie am besten mit dem Taxi zu den Skiliften nach Lungötz (840 m). Von hier aus gehen Sie auf einem Forstweg nach Süden, dann über eine Lichtung in steilen Serpentinen bis auf einen Rücken, einige Meter bergab zu den Hütten der Korein Alm hinab und dann den locker bewaldeten Hang zum Gipfel des Korein (1850 m) hinauf. Genießen Sie dort den Blick auf Tennengebirge, Gosaukamm und Hochkönig. Dann geht es auf dem flachen Rücken nach Westen weiter, später nach Süden, und ohne viel Höhenunterschied zum Frommer Kogel (1882 m). Von dort führt die Abfahrt nach Nordwesten, an der Frommer Niederalm vorbei. Ab etwa 1500 Meter können Sie in großem Bogen zum ganzjährig bewirtschafteten Anton-Proksch-Haus (1615 m) und dann weiter zu den Liften am Ladenberg (1708 m) aufsteigen und über die Pisten bis zum Parkplatz Werfenweng abfahren. Es besteht aber auch die Möglichkeit, vom Anton-Proksch-Haus über die Mayerhofalm (1568m) und den Schnapfenriedel durch Strassingloch und Steiner-Graben nach Wengerwinkel (967 m) abzufahren. Von dort auf der Straße oder mit dem Taxi nach Werfenweng (901 m). Übernachtung in Werfenweng oder gleich Weiterfahrt zum Arthurhaus und dort Übernachtung. Höhendifferenz: Aufstieg 1230 m; Abfahrt 1100 m; Aufstiegszeit: 31/2 Std.

5. Tag: Werfenweng —Bischofshofen—Arthurhaus—Mitterfeldalm—Übergossene Alm— Hochkönig
Fahren Sie von Werfenweng so früh wie möglich mit dem Autobus oder einem Taxi nach Bischofshofen, von dort nach Mühlbach und zum Arthurhaus (1502 m). Von dort gehen Sie auf einem breiten Weg mit schöner Aussicht auf die an die Dolomiten erinnernde Mandlwand nach Nordosten bis zur MitterfeIdalm (1670 m). Nun geht es über Punkt 1687, über die Kleine Gaißnase (1647 m) und nördlich unterhalb der Großen Gaißnase entlang nach Nordwesten. Nach Punkt 1770 wendet sich die Route langsam nach Westen, führt über den Ochsenriedl südlich unterhalb der Torsäule entlang und über einen Steilaufstieg zwischen Kleinem Bratschenkopf und Kniebeißer auf die Übergossene Alm, einen kleinen Plateaugletscher. Zuletzt geht es steil hinauf zur »Hütte« (2941 m). Achtung! Im Frühjahr 1982 ist das Matrashaus abgebrannt. Zur Zeit dient eine kleine Hütte als Notunterkunft für zehn bis 15 Personen. Zeitweise ist auch der Hüttenwirt oben. Fragen Sie jedoch im Arthurhaus, ob dies der Fall ist. Wenn nicht, müssen Sie alles, was Sie zur Übernachtung und Verpflegung brauchen, mitnehmen. 1984 soll mit dem Neubau des Matrashauses begonnen werden. Grandios sind hier der Sonnenuntergang und der Sonnenaufgang. Höhendifferenz: Aufstieg 1440 m; Aufstiegszeit: 5 Std.

6. Tag: Hütte am Hochkönig — Pfanwerfen Werfenweng
Stehen Sie zeitig auf, genießen Sie den Sonnenaufgang. Dann sollten Sie gut frühstücken und bald abfahren. Sie haben viele Ost- und Südhänge vor sich.
Zunächst führt die Abfahrt wie der Aufstieg über das Plateau und über die Steilstufe unterhalb des Kniebeißers. Dann, je nach Schneeverhältnissen, entweder weiter der Aufstiegsroute entsprechend unterhalb der Torsäule entlang in Richtung Ochsenriedl oder, bei sehr guten Schneeverhältnissen, direkt über Oberes und Unteres Ochsenkar; beide Routen bis etwa zu Punkt 1770. Wer nicht zum Parkplatz am Arthurhaus muß, fährt bei entsprechender Schneelage am besten direkt nach Osten durch das HölIntal (Höllngraben), zuletzt über die Forststraße und einige Hänge nach Imlau (530 m) bei Pfarrwerfen ab. Von dort mit dem Taxi nach Werfenweng. Sonst wie beim Aufstieg zum Arthurhaus und von dort mit Taxi oder Bus nach Bischofshofen und

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