lohnende Skitouren im Tennengebirge

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Die später beschriebene Rundtour durch das Tennengebirge, über den Gosaukamm und den Hochkönigstock berührt bei weitem nicht alle der lohnenden Ski-tourenrouten in diesem Gebiet, das für genußreiche Touren während der gesamten Wintersaison prädestiniert ist, auch wenn die beste Zeit zwischen Mitte April und Mitte Mai liegt.
Deshalb habe ich in einer Übersicht etliche Routen und Abfahrten zusammengestellt, die sich gut dazu eignen, die Rundtour beliebig zu verlängern. Sie geben aber auch Anregung zur Gestaltung zum Beispiel eines verlängerten Wochenendes in diesem ganz besonders schönen Gebiet.

Übersicht über lohnende Skitouren im Tennengebirge
Ganz besonders reizvoll sind die Nordabfahrten im Tennengebirge:

Berglergraben
Die Tour beginnt am Paß Lueg (513 m). Direkt von der alten Straße führt der Aufstieg zu den Wieselsteinen (2300 m). Die Abfahrt (gleiche Route wie der Aufstieg) ist bei Pulverschnee und Firn gleichermaßen lohnend.
Knallsteinplatte
Von den Wieselsteinen führt eine andere Abfahrt über die sogenannte Knallsteinplatte (Knallstein 2232 m), an der unbewirtschafteten Schatzl-Hütte (1356 m) vorbei, nach Scheffau im Lammertal (491 m). Diese Tour ist bei Firnschnee besonders schön.
Vom Scheiblingkogel (2290 m), den man entweder etwas mühsam von Oberscheffau (510 m) aus oder, bei einer Überquerung des Tennengebirges, von der Hackel-Hütte (1531 m) aus erreicht, gibt es drei herrliche Abfahrten:
Die Röth
Westlich der Rotwand führt die Abfahrt durch die Triebgrube. Sie beginnt mit einer kleinen Steilstufe. Vorsicht! Hier befindet sich eine riesige Doline. Bei schlechter Sicht besteht Absturzgefahr. Hier steht auch eine Biwakhütte. Der weitere Verlauf der Abfahrt ist problemlos. Halten Sie sich im unteren Teil etwas nach links (Westen), bis Sie auf die Forststraße treffen. Auf dieser weiter bis Oberscheffau.
Die Schwer
gilt als die am meisten befahrene Nordabfahrt im Tennengebirge. Sie liegt landschaftlich reizvoll zwischen Rotwand und Schwerwand. Die Steilstufe im unteren Teil (Wasserfall) wird links umfahren (sie bleibt rechts). Ab der RoßbergHütte (1000 m) folgen steile Waldpassagen. Fahren Sie bei viel Schnee am besten durch das Bachbett und dann auf der Forststraße nach Oberscheffau.
Die Wies
ist eine reizvolle Variante, wenn die Schwer schon zerspurt ist. Sie führt zwischen Schwerwand und Wieswand interessant zu Tal. Die Steilstufe wird ganz links (im Westen) bewältigt. Kurz danach erreichen Sie die Roßberg-Hütte.
Die Trick!
Diese Route gilt als das Nonplusultra des Tennengebirges. Landschaftliche Schönheit gesellt sich zur abwechslungsreichen Abfahrt. Sie führt vom Bleikogel (2412 m) entweder direkt nach Norden, besser aber von dem kleinen Sattel westlich des Gipfels nach Norden. Flache Kuppen und Mulden kennzeichnen den oberen Teil der Abfahrt, dann folgen immer steiler werdende Kare westlich der Langwand. Selbst im Juni reicht der Lawinenkegel bis auf 1050 Meter hinab. Achtung! Von hier führt ein Jägersteig über die Steilstufe. Im Winter ist er sehr schwer zu finden. Es besteht Absturzgefahr. Unternehmen Sie diese Tour deshalb am besten nur im späten Frühjahr oder mit einem ortskundigen Führer. Als besondere Überraschung während dieser Tour liegt am Fuß der Steilstufe eine märchenhafte Wiese mit Hunderttausenden Frühlingsknotenblumen. Der Frühling hält hier allerdings erst spät seinen Einzug. Die Tour endet in Abtenau (712 m).
Laufener Hütte
Vom Bleikogel geht es zunächst nach Süden, dann nach Osten durch den weiten Fritzer Kessel zur unbewirtschafteten Laufener Hütte (1726 m). Danach wird die Abfahrt etwas steiler und führt nach Norden. Nach einem Gegenanstieg fahren Sie dann hinunter zu den Karalmliften von Abtenau.
Gsengsattel und Schober
Etwas östlich von Abtenau, bei der Fischbachsaag, beginnt diese Tour. Auf der Straße geht es zunächst in südlicher, dann in südöstlicher Richtung bis zu einer Jagdhütte (1068 m), von hier aus nach Süden durch Waldstücke und dann steiler hinauf zur Gsengalm (1147 m) und zum Gsengsattel (1600 m). Von dort führt die Route über die Südflanke sehr steil hinauf zum Schober (1791 m). Zwei Abfahrten sind möglich: entweder entlang der Aufstiegsspur nach Abtenau oder Querung zur unbewirtschafteten Gwechenberghütte (1360 m) und weiter nach Annaberg (777 m) im Lammertal.
Nun folgen einige Süd-Firnabfahrten im Tennengebirge. Oft sind im Hochwinter nach längeren Schönwetterperioden Südabfahrten gut zu befahren, weil es dort Firnschnee bis ins Tal gibt. Aber: Zeitig aufstehen heißt es.
Hochkarfelderkopf
Von den Skiliften in Lungötz (840

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