Eine Besteigung der Rotbühelspitze – Einsamer Skiberg über Gargellen

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Rotbühlspitze, zog meine Skier aus, lehnte sie an das trigonometrische Holz­gestänge und ließ die Felle im Föhnwind flattern. Nun stand ich also auf diesem großartigen Skigipfel, von dem ich bisher nichts gewußt hatte. Was für ein kühn vorspringender Erker in diesem zyklopischen, wehrhaften Burggemäuer, das sich von der Schesa­plana im Westen bis zur Rotbühlspitze im Osten erstreckt! Nun hatte sie mir ihr Geheimnis entblät­tert und einen Ausblick geschenkt, wie man ihn wahrscheinlich nirgendwo sonst im Rätikon mehr antreffen kann. Drüben wuchteten sie, die Giganten der Silvretta, unverkennbar und wie mit dem Tele­skop herangezerrt. Und tief unter mir brodelten 1 500 m sonnendurchglühte Atmosphäre — und Firn, nichts als Firnschnee. Felle in den Rucksack, Skier angeschnallt und hinein ins Firngeraschel.

Es gibt nun zwei Möglichkeiten. Entweder man fährt auf dem Anstiegsweg wieder hinunter oder bei guten Firnverhältnissen in direkter Fallinie hinab, was allerdings schon eine ziemlich steile, aber ungewöhnlich rassige Angelegenheit sein dürfte. Der Pistenfahrer, der sich noch nie im Tiefschnee bewegt hat, würde in diesem Gelände wohl kaum frohlocken. Diese großartige Tour ist nur etwas für den routinierten und verwöhnten Skibergsteiger. Gehzeit von Gargellen bis zur Spitze 5 Stunden. von der Madrisahütte etwa 1/2 bis 1 Stunde weni­ger. Beste Zeit für diese Fahrt Ende Februar bis Ende April. Höhendifferenz 1 425 m.

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