Späte Skitouren – sechs besonders lohnende Ziele zwischen Toblach und Cortina d’Ampezzo

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Gehören Sie auch zu jenen, die die Tourenskier schon mit dem er­sten Grün und den ersten wärmeren Sonnenstrahlen sofort in der Garage oder im Speicher verräumen? Oder sind Sie im Frühling noch hin- und hergeris­sen zwischen den Klettergärten im Tal und den leuchtenden Firnfeldern hoch droben? Ende April ist der Fels zum Klettern noch empfindlich kalt, und die Finger werden dabei klamm, die Bewe­gungen sind noch ungewohnt. Und wer noch immer nicht genug hat vom Schnee, vom Skifahren und Schwingen, der schaut auch im Mai noch sehnsüch­tig hinauf zu den Gipfeln und träumt von rauschenden Firnabfahrten. Für diejenigen, die Bescheid wissen, braucht man die Südtiroler Dolomiten als Tou­renskigebiet erst gar nicht besonders anzupreisen. Hier gibt es gerade im Spätfrühling und Frühsommer für den Skitourenfreund echte Leckerbissen. Nur mehr wenige Gleichgesinnte sind unterwegs. Dabei sind die Tage schon lang und hell, die Sonne wärmt mit kräf­tigen Strahlen und hat meist das Duell mit dem Winter schon gewonnen. Die Gipfelrast darf getrost um einiges länger ausfallen als an kalten Januartagen mit ihren Minustemperaturen, und wir kön­nen uns in den wärmenden Strahlen räkeln und sonnengebräunt den Rund­blick genießen.

Natürlich müssen wir den richtigen Zeit­punkt für die Abfahrt erwischen, wenn gerade die oberste Schicht der Firnfelder genug aufgeweicht ist, daß wir mühelos und wie von selbst über die samtig glänzenden Hänge schwingen können. Vorbei an rauschenden Bächen geht es dann hinunter zu grünen Wiesen, wo sich gerade die ersten Frühlingsblumen hervorwagen. Wir brechen schon zeitig am Morgen auf, wenn die Kälte der Nacht den Firn noch gefroren hält, erleben den Sonnenaufgang und können dann trotz ausgiebiger Gipfelrast abfah­ren, noch ehe die Tageswärme den Firn in eine sulzige Masse verwandelt hat. Die auf den folgenden Seiten beschrie­benen Tourenvorschläge sind ein noch wenig bekanntes Tourenparadies in den östlichen Dolomiten. Zwischen den mächtigen Felsenburgen der Dolomit-berge bei Cortina d’Ampezzo und To-blach führen alle sechs Skitourenrouten auf lohnende Aussichtspunkte und Gip­fel. Schön sind sie alle, diese späten Frühjahrs-Dolomitentouren, jede auf ihre Art. Inmitten der mächtigen Felsku­lisse kann sich hier jeder nach Belieben kurze oder lange, leichtere, rassige oder schwere Steilabfahrten von beachtlicher Länge aussuchen: das Tofanakar als schwungvolle Tour mit mittlerer Neigung; der faszinierende Tiefblick und das berauschende Gefühl zwischen den Felsabstürzen der Tofana di Rozes, eines ernstzunehmenden Klet­terbergs; der Gipfelrundblick vom Mon­te Formin und seine lange Nordabfahrt; die lange Steilrinnenabfahrt vom Cresta­Bianca-Gipfel des Monte Cristallo; die breite, hindernisfreie Südwestflanke des Dürrenstein; Kleine Gaisl oder Großer Jaufen vom Pragser Wildsee aus, der im Winter ein einsamer Platz ist, oder auch die Monstertour auf einen der großar­tigsten Aussichtsgipfel der Gegend, den Birkenkofel mit einer Riesenabfahrt und idealem Skigelände. Für mittlere bis sehr gute Skifahrer ist die Speisekarte also reichhaltig — auswählen müssen Sie!

Extrem:

Tofana di Rozes

Eine kurze, gemütliche

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