Skitouren im Sarntal

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deftigen Brotzeit in ei­nem Sarntaler Gasthof nicht eine zünfti­ge abendliche Gesprächsrunde geben kann.

Da erfährt man dann solche Eigenheiten wie die von dem Hutbandwechsel bei der Hochzeit der Sarntaler .Bauern. Bis zum Tage, an dem ein Sarntaler Bursch vor den Traualtar tritt, trägt er nämlich eine rote Kordel. Ist er dann verheiratet, wird der Blumenschmuck mit einer grünen Kordel befestigt. Wichtig für junge Besucherinnen: Rot heißt „freie Fahrt“, und Grün bedeutet „stopp — nicht wei­ter“.

Auch die Geschichte mit den Bären kann man am abendlichen Stammtisch zu hören bekommen. Der letzte Alpen­braunbär wurde 1900 bei Reinswald ge­schossen. Das ist Tatsache. 1977 war dann plötzlich wieder ein Exemplar da. Einige Sarntaler sahen es in diesem Jahr an verschiedenen Orten. Über die Her­kunft gab es nur Vermutungen. Wahr­scheinlich wechselte das Tier aus der Brenta ins Sarntal. Anscheinend hat es dem stolzen Tier aber bei den ebenso stolzen Sarntalern nicht gefallen. 1979 wurde der Bär noch einmal gesehen. Er war nach Norden in die Gegend von Sterzing gewandert.

Obwohl das Sarntal zu den am stärksten besiedelten Tälern in Südtirol gehört, findet der Bergwanderer dort noch am ehesten seine einsame Tour. Das liegt wohl daran, daß eine ganze Reihe von Bergen zwischen 2000 und 2700 Metern ihre Schatten in die Täler des Talferba­ches, des Durnholzer Baches und des Weißenbaches werfen. Je nach Wetter findet jeder Bergfreund im Winter wie im Sommer die für ihn geeignete Tour. Die Lawinengefahr hält sich in Grenzen. Schneebretter können bei ungünstiger Witterung auf vielen Touren abgehen. Die Planung ist hier ebenso wichtig wie in anderen Alpenregionen. Die Einhei­mischen kennen die Gefahren ihrer Hausberge. Auf ihre Ratschläge sollte man also hören.

Wenn in anderen Alpenregionen schon der Frühling eingezogen ist, finden im Sarntal immer noch Tourengeher ideale Bedingungen vor. ALPIN-Magazin hat zwei Autoren gefunden, die sich dort auskennen und ihre schönsten Touren für unsere Leser beschreiben. Es sind Dr. Siegfried Messner und Robert Peroni.

 

PLATTENSPITZE (2432 Meter)

Ausgangspunkt: Durnholz (1558 Meter)

Eine kurze, herrliche Eingangstour, aber wegen des dichten Latschenbestandes nur in schneereichen Wintern empfeh­lenswert.

Aufstieg: Dieser beginnt bei der Bushal­testelle unterhalb der Kirche von Durn­holz und führt über einen mäßig steilen Weg zum Schacher Hof. Knapp davor quert man die Wiese und setzt den Aufstieg über einen Waldweg fort. Dann geht es weiter über einen schmalen Wie­senstreifen, an einer Almhütte (Platten­alm) vorbei und durch schütteren Lär­chen- und Zirbelkiefernwald bis an die Baumgrenze. Je nach Schneehöhe kann man die Latschenfelder in weiten Schneemulden überqueren oder muß den anstrengenden Weg links auf dem Grat wählen, der direkt zum weithin sichtbaren Vorgipfel führt. Dieser wird nach rechts umgangen, und über einen Hügel erreicht man den Hauptgipfel.

Abfahrt:

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