Skitouren im Sarntal

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Kurvenreich windet sich die Straße von Sterzing hinauf aufs Penserjoch. Ein kleines Straßenstück weiter, und ein Berg kommt ins Blick­feld, der hier nicht hingehört. Erst ein zweiter Blick gibt Aufschluß — es ist nicht das Matterhorn, es ist eine verklei­nerte Ausgabe des Schweizer Paradeber­ges — das Sarntaler Weißhorn. Wächter über ein Tal, das sich von allen anderen Südtiroler Seitentälern unterscheidet. Ganz genau weiß man nicht, wer die ersten Siedler in diesem zweiarmigen Gebirgstal waren. Sicher ist nur, daß die Römer bei ihrem Zug in den Norden hier bereits Einwohner vorfanden. Bis in die ersten Jahrzehnte dieses Jahrhun­derts blieben die Siedler im Sarntal von den Einflüssen der Weltpolitik verhält­nismäßig verschont — abgesehen von den wechselnden Staatszugehörigkeiten, die ganz Südtirol erlebte.

Wie eine Insel in der Brandung erhielt sich das Sarntal mit seinen 50 000 Ein­wohnern Eigenheiten, die kaum woan­ders noch zu finden sind. Kultur, tradi­tionelle Kleidung, Arbeitswelt und Spra­che wurden bis zum heutigen Tag ge­pflegt. Nicht um vor Touristen eine Schau abzuziehen, nein, weil das Tradi­tionsbewußtsein der Sarntaler stärker ausgeprägt ist als in vergleichbaren Tä­lern. Gleichzeitig gab es kaum echte Armut im Tal des Talferbaches.

Gegebenheiten, die von „draußen“ mit neidischen Augen beobachtet wurden. Heute bezeichnet man die Sarntaler noch gerne als die „Ostfriesen Südti­rols“.

Erst seit wenigen Jahrzehnten ist es auch für Touristen ohne Strapazen möglich, das Sarntal zu besuchen. Von Bozen aus dem Süden windet sich eine im Krieg ge­baute Straße durch die Schlucht. Auf we­nigen Kilometern werden die Autos 24mal durch Tunnels geleitet. Vom Nor­den her ist das Tal nur über das Penserjoch von Sterzing aus zu erreichen. Im Winter ist diese Straße überhaupt nicht zu befahren. Meterhoher Schnee gebietet der Technik Einhalt.

Wohl aus diesem Grund hat der Touri­stik-Rummel immer wieder vor dem Sarntal haltgemacht. Verstreut liegen die Gehöfte der Bauern bis auf Höhen von knapp 1800 Metern. Fruchtbare Wiesen im Talgrund und saftige Matten an den Berghängen bilden die Grundlage für den Haupteinkommenszweig der Sarntaler. Die Landwirtschaft wurde nie ver­nachlässigt. Der kräftige Waldbestand ist sicheres „Kapital“ für die Berg­bauern.

Dazu kam in den letzten Jahren der Fremdenverkehr. Wer allerdings in den Häusern von Sarnthein, Pens oder Durnbach einkehrt, wird auf eine Klas­sifizierung mit vielen Hotelsternen ver­zichten müssen. Teils in gutbürgerlichen Gasthöfen, teils in Fremdenzimmern von Bauern und Privatpensionen wer­den die Gäste untergebracht. Das reicht auch völlig aus. Diejenigen, die ins Sarn-tal kommen, sind ja auch keine Pisten­flitzer, die nach der Anstrengung des Ta­ges noch dem lauten Nachtleben frönen wollen. Es sind Bergwanderer, die Ruhe suchen, die Natur genießen und im Winter auf Tourenskiern die vielen Gip­fel bezwingen wollen. Im Sarntal sind sie unter sich. Die, die Rummel auf der Pi­ste finden wollen, biegen meist schon bei Bozen ab und bevölkern das Skigebiet des Ritten.

Nachtschwärmer sollten das Sarntal also besser meiden. Das heißt jedoch nicht, daß es nach einer

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