Tofana – Pelmo – Civetta – Eine Wanderung durch die Dolomiten

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Jenseits hinab ins Val Civetta. Das Steig­lein windet sich durch das Blockkar, steigt wieder an und erreicht die Forcella Col Rean (2 017 m). Über den Hang hinauf zum neuerbauten Rifugio Tissi (2 250 m), eine der aussichtsreichsten und behaglich­sten Hütten der Dolomiten. — Der Anblick der gegenüber senkrecht aufstrebenden Civettawand ist in seiner Großartigkeit unüberbietbar. — Ober Mat­ten, dann mit Lärchen bestandene Hänge hinab auf Almwiesen, bei einer Wegteilung folgt man dem linken Weg (560). Nun unter der Südwand des Torre Venezia vorbei, der Weg ist nun mit 550 be­zeichnet und führt durch Wald zur Vazzolerhütte. Auch diese steht in einmaliger Lage. Torre Venezia, Cima Bancon, Busazza, Torre Trieste ragen rings um die Hütte und scheinen unmittelbar aus Wiesen und Matten senkrecht in den Dolomitenhimmel zu streben (4 Std.).

7. Tag: Rifugio Vazzoler (1 752 m)—Monte Civetta (3218 m)—Rifugio Coldai (2 135 m)—Alleghe (979 m): 9 Stunden.

Den Nordwestabsturz der Civetta kann man als gewaltigste Wandflucht der Dolomiten ansprechen. Nach Osten und Süden weist der Berg gestuften Fels auf, und so treffen sich auf diesem Gipfel nur Berg­steiger schärfster Richtung, die Kletteranstiege sind alle äußerst schwierig. Anstiege mittlerer Schwierig­keit II—IV fehlen hier. Der Anstieg von Süden, der „Eisenweg”, ist eine mit Drahtseilen und Stiften ver­sicherte Steiganlage durch eine Steilwand und er­fordert unbedingt eine gewisse Kletterfertigkeit und Schwindelfreiheit, die zu überschreitende 3 000-m-Grenze sicheres Wetter, die Mitnahme eines Seiles ist notwendig!

Vom Rifugio Vazzoler dem Talweg folgend über das Bachbett, nun zweigt ein Steiglein links ab (Weg­tafel 558). Auf ihm unter der Südwand des Torre Trieste entlang, absteigend und eine Rinne über­querend, dann steil aufwärts in das Hochkar Van della Sasse. Rechts zweigt der Weg 557 zur For­cella Sasse ab. Weiter den Weg 558 in nördlicher Richtung zum höchsten Punkt eines Geröllkares. Hier beginnt die versicherte Steiganlage, die „Via Ferrata”. In 1 Stunde überwindet man die Steilstufe und erreicht die Unterstandshütte Torrani (3 018 m). Weiter über leichtes Gelände zum Gipfel (4 Std.). Abstieg: Hat man sein Hauptgepäck beim Rifugio Vazzoler zurückgelassen, so muß man entweder auf dem Aufstiegsweg zurück oder später von der Col­daihütte wieder zurück. Der Abstieg über den Nor­malweg, den „Tivanweg”, ist sehr zu empfehlen, weil damit das ganze gewaltige Massiv überschrit­ten und umrundet wird. Auch istdieser letztgenannte Weg für den Abstieg leichter und weniger anstren­gend. Es empfiehlt sich daher, wenn man am 5. Tag zum Rifugio Coldai kommt, dort schon sein Haupt­gepäck zu hinterlassen.

Vom Gipfel hinunter zum Rifugio Torrani und wei­ter hinunter zu einer Einsattelung. Nun steigt man eine lange Rinne ab, hält sich nach deren Ende rechts und steigt einen kurzen Kamin ab. Über Schutt und schneebedeckte Platten hinab ins Kar. Nun in stetem Auf und Ab, deutlichen Spuren in den Geröllhalden folgend, zu dem Steiglein, das in endlos scheinender Querung hinüber zum Rifugio Coldai führt (3 Std.). — Nun auf schon bekanntem Weg hinab zur Forcella Alleghe. Links zweigt nun der Weg 564 nach Alleghe ab. Erst über Almmatten, dann durch

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