Tofana – Pelmo – Civetta – Eine Wanderung durch die Dolomiten

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(2 100 m) und führt leicht fal­lend zur Hütte. Über dem romantischen kleinen See ragen die bizarren Türme des Croda da Lago (2 Std.). In einer weiteren Stunde erreicht man die zwischen Becco di Mezzodi und Croda da Lago gelegene For­cella da Lago (2 277 m). Bemerkung: Diesen Sattel gewinnt man auch, wenn man bei der Wegteilung nach der Alpe Formin dem rechten Weg über die Hochfläche folgt.

Von der Forcella da Lago (Wegtafel) folgt man dem Weg 436 über Col Duro (2 293 m). Über Alm-matten (Weg 467), über die flachen Einsattelungen von Roan (1 996 m) und die Forcella Puina (2 028 m), zuletzt absteigend, zum neuerbauten Rifugio Citta

Fiume (1 917 m) (1 Std.). Vor uns die gewaltige Nordwand des Monte Pelmo, 1 000 m hoch. Man folgt nun dem Fahrweg (467) abwärts, vorbei an der Alm Fiorentina, zur Forcella-Staulanza-Straße. Diese bergauf zur Paßhöhe (1 773 m) (1 1/2 Std.). Von dort führt der Weg 472 in herrlicher Wande­rung um die Abstürze des Pelmo-Massivs herum. Erst mäßig ansteigend, dann fast immer auf gleicher Höhe (großartig die gegenüberliegende Civetta­gruppe), zum Rifugio Albamaria De Luca (2 Std.).

4. Tag: Rifugio Albamaria De Luca (1 950 m)—Monte Pelmo (3 168 m)—Rifugio Albamaria De Luca: 8 Stunden.

Die mächtige Felsburg des Monte Pelmo war der erste Hochgipfel, der in den Dolomiten bestiegen wurde, und zwar von John Ball, einem Engländer, im Jahre 1857. Die Besteigung auf dem Weg des Erstersteigers ist nicht schwierig, nur das charakte­ristische „Ballband” ist ausgesetzt und verlangt Trittsicherheit und Schwindelfreiheit, auch die Mit­nahme eines Seiles.

Von der Hütte auf Steigspuren über die Schutthal­den hinauf zum Ballband, welches den ganzen unteren Teil des Ostabsturzes durchzieht. Man ver­folgt das Band in seiner ganzen Länge (1 Std.), es ist meist gut begehbar, nur zweimal verengt es sich. Das Band endet in einer großen Mulde. Über Geröll, dann Felsstufen in einen Felskessel, das hier ein­gelagerte Firnfeld rechts empor und gegen den Gipfelgrat. Über diesen zum höchsten Punkt (5 Std.). Abstieg auf gleichem Weg (3 Std.).

5. Tag: Rifugio Albamaria De Luca (1 950 m)­Pecol (1 375 m)—Rifugio Coldai (2 135 m): 4 1/2 Stunden.

Man geht den bereits begangenen Weg 472 zurück. Bei der Wegteilung folgt man dem Steig 474, der hinunter nach Pecol führt. Von dem Ort auf Steig 556 auf den Fahrweg, der zur Forcella Alleghe (1 820 m) führt. Weiter einem Karrenweg folgend, zuletzt steiler und mühsamer Steig zum Rifugio Coldai (Weg 556) (2 1/2 Std.). — Schöner Blick zurück zum Monte Pelmo. — Bei schönem, warmem Wetter bietet der in 15 Minuten erreichbare Coldaisee eine erfrischende Badegelegenheit.

6. Tag: Rifugio Coldai (2 135 m)—Rifugio Tissi (2250 m)—Rifugio Vazzoler (1752 m): 4 Stunden.

Weg 560 über die Forcella Lago Coldai (2 190 m) zum See, wieder aufsteigend zur Forcella Col Negro (2210 m); überwältigender Anblick des kilometer­langen und bis zu 1 200 m hohen Civetta-Nordwest­absturzes.

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